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Black-Box macht das Gesundheitswesen noch interoperabler: Jetzt Telematik-Infrastruktur umstellen.

Telematik-Infrastruktur: Update mit Black-Box Konnektor
Die elektronische Gesundheitskarte erweitert zusammen mit dem KoCoBox MED+ Konnektor Ihre Möglichkeiten

Wir haben es schon angekündigt: die größten Veränderungen werden ab 2018 durch die Speicherungen von Notfalldaten, die elektronische Patientenakte und den Onlinezugriff für Versicherte bestimmt. Und das größte Thema der Telematik-Umstellung wird ausgeweitet, es soll eine noch feingliedrige Interoperabilität über einen Konnektor, die sogenannte Black-Box erreicht werden. Wir steigen hier tiefer in das Thema ein.

Telematik: Es geht viel mehr dank Black-Box Konnektor (KoCoBox MED+)

In den Berichten von Telematik orientierten Vereinigungen wie dem Bund zur Verbreitung digitaler Innovationen im Gesundheitswesen (BVdIG) wird immer wieder betont, dass technisch ein Vielfaches mehr möglich wäre, als bis jetzt umgesetzt wurde.

Wie in unserem letzten Beitrag ausführlich dargelegt, bietet die elektronische Gesundheitskarte die Ausgangsposition für die neuen Techniken. Um die Möglichkeiten der Telematik-Umstellung aber umfassend nutzen zu können, gehört einiges mehr dazu.

Herzstück der Weiterentwicklung des Projektes, ist ein Konnektor, der ab spätestens Ende 2018 in jeder Praxis stehen sollte. Er wird im Telematik-Diskurs unter der Vorstellung einer Black-Box aufgeführt. Grundsätzlich ist dieser als ein Datenrouter zu verstehen. Er ist hiermit die Verbindungsstelle zur Telematikinfrastruktur und wird an das Kartenlesegerät angeschlossen. Der Konnektor (KoCoBox MED+) kann bis zu 50 Einträge als Protokolldatei speichern, bevor er jeweils den ältesten überschreibt.

Notfalldaten, Medikationsplan und eigene Patientendaten auf einem Onlineportal

Durch die Neuerungen für die eGK werden zukünftig auch Notfalldaten auf der Karte speicherbar sein. Diese kann ein Notarzt im Falle des Falles auslesen und so die notwendigen Daten für die schnelle Versorgung eines Patienten erhalten. Genauere Protokolle sind aber natürlich abgesichert und nur über PINs vom zuständigen Arzt auslesbar.

Letzterer kann zukünftig auch einen Medikationsplan für PatientInnen erstellen. Auf Ihre Daten können diese dann auch online zugreifen.

Was benötigt man denn nun für die Telematik-Infrastruktur?

Um die sichere Nutzung aller Systeme zu gewährleisten benötigt Ihre Praxis also mindestens eine sichere Internetverbindung, das Kartenlesegerät für die elektronische Gesundheitskarte der Generation 2, den Konnektor (KoCoBox MED+, im Laufe des Jahres sollen weitere Modelle zugelassen werden) und die passende Praxisverwaltungssoftware. Wir übernehmen gerne die Anbindung und Einrichtung aller Bereiche, die die Telematik-Umstellung betreffen. 

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